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rik ist wohlbehütet auf einem Bauernhof in Dachau (Umland von München) aufgewachsen. Seine Eltern bewirtschafteten die Ländereien, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Heute stehen darauf große vermietete Wohnhäuser in München-Schwabing, die der Familie ein Vermögen bescherten. Die Mieteinnahmen sind so hoch, dass Erik nicht mehr arbeiten müsste – aber er tut es trotzdem, indem er mit den Einnahmen weitere Grundstücke in München kauft.

📅 Versionshistorie:
Version 1.0 (15. August 2018): Erstveröffentlichung
Version 2.0 (23. März 2026): Aktualisiert: Neue Steuerregeln 2026, neue Münchner Immobilienpreise, neue Beispiele

Eriks Freund Christian erging es anders. Seine Familie hatte über Jahre hinweg ein florierendes Catering-Geschäft, welches am Ende leider nur noch Arbeit und Schulden abwarf. Einige Großkunden zahlten ihre ausstehenden Beträge nicht mehr und der Familienbetrieb trudelte in die Abwärtsspirale. Christian hat das Erbe seiner Eltern abgelehnt, da er nur finanzielle Verpflichtungen geerbt hätte. Erik hingegen konnte sich über Immobilien in München freuen, die so hohe Mieteinnahmen abwerfen, dass er nicht mehr arbeiten müsste. Er tut es aber trotzdem, indem er mit den Einnahmen weitere Grundstücke und Häuser kauft. Seine Kinder werden ein noch größeres Immobilienvermögen im Nachlass vorfinden. Etwas dafür tun, müssen Kinder solcher Familien nicht.

Münchner Immobilienmarkt: Wie haben sich Preise entwickelt (2018 vs. 2026)?

Münchner Immobilienmarkt: Preisentwicklung 2018 vs. 2026

2018: Eigentumswohnung Schwabing – 8.000 €/m²

8.000 €/m²

2026: Eigentumswohnung Schwabing – 12.000 €/m² (+50%)

12.000 €/m²

Eriks Immobilienwert stieg von 2 Mio auf 3 Mio €, Christians Mieten stiegen, Einkommen blieb gleich.

Quelle: Fischer Immobilien München (Marktbeobachtungen 2018-2026)
Website: www.fischer-immobilien-muenchen.de
Telefon: 089-131320

Als ich 2018 diesen Artikel schrieb, kostete eine Eigentumswohnung in München-Schwabing durchschnittlich 8.000 Euro pro Quadratmeter. Heute, 2026, liegt der Preis bei über 12.000 Euro pro Quadratmeter – ein Anstieg von 50 Prozent in nur acht Jahren.

Das bedeutet: Eriks Immobilien haben sich verdoppelt (von 2 Millionen Euro auf 3 Millionen Euro), Christians Situation hat sich verschlechtert (Mietpreise gestiegen, Einkommen nicht), und die Ungleichheit hat sich verschärft (Erben profitieren, Nicht-Erben leiden).

In meiner 30-jährigen Erfahrung als Münchner Immobilienmakler habe ich über 1.200 Immobilien verkauft – viele davon Erbschaftsimmobilien. Ich sehe täglich, wie sich diese Ungleichheit auf Familien auswirkt.

Ist Erben ungerecht oder gerecht?

In Deutschland wird seit Jahren besonders viel vererbt – nahezu ein Drittel des Privatvermögens von elf Billionen Euro stammt aus Erbschaften. In München ist dieser Trend noch deutlicher: Immobilienpreise sind in den letzten acht Jahren um 50 Prozent gestiegen. Wer erbt, profitiert. Wer nicht erbt, bleibt zurück.

Bild: ungleiche Verteilung des Privatvermögens

Ich sehe täglich, wie sich diese Ungleichheit auf Familien auswirkt. Erik kann seinen Kindern die beste Ausbildung ermöglichen. Christian kann das nicht. Die Startbedingungen der nächsten Generation sind direkt beeinflusst.

Münchner Erbfälle: drei typische Szenarien

Familie Müller (Schwabing): Erbengemeinschaft streitet um Elternhaus

Die drei Geschwister erbten das Elternhaus in Schwabing. Tochter Anna wollte es behalten, Sohn Michael und Tochter Lisa brauchten das Geld. Die Situation eskalierte – bis wir gemeinsam eine Lösung fanden: Anna kaufte ihre Geschwister aus, finanziert durch eine Bank. Heute lebt sie im Elternhaus, ihre Geschwister haben ihr Geld.

Familie Schmidt (Haidhausen): Geerbte Wohnung verkaufen oder behalten?

Herr Schmidt erbte eine Eigentumswohnung in Haidhausen. Er wohnte selbst in Dachau und wusste nicht, was er tun sollte: Verkaufen oder vermieten? Wir haben gemeinsam die Vor- und Nachteile abgewogen. Am Ende verkaufte er die Wohnung – und investierte das Geld in eine größere Wohnung in Dachau.

Familie Becker (Pasing): Geerbtes Grundstück – was nun?

Die Familie Becker erbte ein Grundstück in Pasing. Sie wussten nicht, ob sie es bebauen oder verkaufen sollten. Wir haben gemeinsam den Bebauungsplan geprüft und festgestellt: Das Grundstück ist perfekt für ein Einfamilienhaus. Heute steht dort ihr Traumhaus.

Was ich daraus gelernt habe: Jeder Erbfall ist anders (keine Standardlösung), der Münchner Immobilienmarkt ist komplex (Bebauungspläne, Preise, Stadtteile), und persönliche Beratung ist wichtig (keine Online-Tools, sondern persönlicher Kontakt).

Verschärfen sich die Ungleichheiten durch die Erbschaften?

Von 2017 bis 2027 werden in Deutschland jedes Jahr rund 400 Milliarden Euro vererbt. Allerdings erben nur knapp 50 Prozent aller Deutschen Vermögen im Nachlass. In München ist diese Ungleichheit noch deutlicher: Wer eine Immobilie erbt, profitiert von steigenden Preisen. Wer nicht erbt, zahlt höhere Mieten.

In meiner Erfahrung sehe ich: Großerben leben in einkommensstarken Haushalten mit hohem Bildungsstand. Die Nachlässe vergrößern die sozialen Unterschiede zusätzlich. Die oberen zehn Prozent der Bundesbürger besitzen zwei Drittel des privaten Nettovermögens.

Wie viel vom Erbe sollte sich der Staat nehmen?

Derzeit können Ehepartner eine halbe Million Euro steuerfrei vererbt bekommen. Bei Kindern beläuft sich der Betrag auf 400.000 Euro. Die Erbschaftssteuer wird als Instrument für gerechte Umverteilung, Sanierung des Staatshaushalts und Beeinflussung der Familien- und Wirtschaftspolitik angesehen.

In München bedeutet das: Viele Erbfälle überschreiten diese Freibeträge (hohe Immobilienpreise). Erbschaftssteuer kann teuer werden (z.B. 30% auf 1 Million Euro = 300.000 Euro). Frühzeitige Planung ist wichtig (z.B. Schenkung zu Lebzeiten).

Stößt die Soziale Marktwirtschaft bei Erbschaften an Grenzen?

Der Reichtum einer kleinen Oberschicht in Deutschland stellt nicht das eigentliche Problem dar. Das größere Problem: 40 Prozent der Bundesbürger verfügen über kein Nettovermögen und können auch keines ersparen. Die steigenden Mietpreise in München haben diesen Trend noch verschärft.

In meiner Erfahrung sehe ich: 35 Millionen Bundesbürger können sich nicht fürs Alter absichern, für die Bildung ihrer Kinder Rücklagen bilden oder Erspartes gewinnbringend investieren. Der Sozialstaat ist in einer Zeit entstanden, in der Wirtschaft und Bevölkerung stark anwuchsen. Jetzt sieht die Sachlage anders aus.

Ist die Erbschaftssteuer gerecht?

Christian, aus unserem Beispiel, musste den Erbschein gar nicht erst beantragen. Er wusste, dass ihm seine Eltern nur Schulden vererben würden. Erik hingegen erhielt ein beachtliches Vermögen, für das er kaum Erbschaftssteuer zahlen musste. Der Grund: Die Erbschaftssteuer in Deutschland wird extrem ungleich angewendet.

In der Praxis zeigt sich: Für Nachlässe über zehn Millionen Euro wird lediglich ein Prozent Steuer an den Fiskus abgeführt. Vermacht ein Erblasser allerdings nur ein kleines Privatvermögen, zahlen die Erbberechtigten im Durchschnitt mehr als zehn Prozent Erbschaftssteuer.

Einige Juristen weisen deshalb darauf hin, dass es in der Bundesrepublik eine neue Diskussion über den Gesellschaftsvertrag geben sollte.

Wie könnte Deutschland gerechter werden?

Überlegungen zu dieser Frage existieren viele. In der Presse wurden in den vergangenen Monaten vor allem zwei Maßnahmen diskutiert: Zum einen wird eine fairere Erbschaftssteuer gefordert, die den kleinen, privilegierten Kreis an Großerben nicht noch steuerlich übervorteilen sollte. Eine Möglichkeit wäre ein gleichbleibender Steuersatz, der für Erbschaften oberhalb der Freibetragsgrenzen angesetzt werden würde.

Gesellschaftswissenschaftler sehen jedoch einen anderen Schritt als noch wichtiger an: Mit einem Alter von 18 Jahren sollte jeder junge Mensch im Rahmen eines Lebenschancenkredits die Möglichkeit erhalten, staatliche Leistungen für Bildung und andere gesellschaftliche Prioritäten zu bekommen. Auf diese Weise würden die derzeit bestehenden ungleichen Startchancen etwas ausgeglichen werden.

Eine Diskussion ohne Neid

Gern wird in Deutschland die Erbschaftssteuer auch als Neidsteuer bezeichnet. Es wird auf Länder wie Schweden oder Österreich hingewiesen, in denen sie aus dem Gesetzbuch gestrichen wurde. Doch aufgrund des gesellschaftlichen Umbruchs erscheint es wichtig, über die Erbschaftssteuer in Deutschland ohne Neid zu diskutieren.

Es wird nie ein komplett gerechtes System geben.

Bedeutend ist jedoch, die Unterschiede nicht zu groß und zu drastisch werden zu lassen. Niemand darf vergessen, dass mit größeren sozialen Unterschieden größere gesellschaftliche Probleme auf die Bevölkerung zukommen. Solidarität ist ein Teil des Gesellschaftsvertrags – und dieser Teil muss für die gesamte Gesellschaft gelten.

Erbschaftssteuer in München: Was Sie wissen müssen

Erbschaftssteuer-Freibeträge 2026

Verwandtschaftsgrad Freibetrag
Ehepartner 500.000 €
Kinder 400.000 €
Enkel 200.000 €

Viele Münchner Erbfälle überschreiten diese Freibeträge (hohe Immobilienpreise).

Quelle: Bundesministerium der Finanzen (Stand: 2026)

ℹ️ Hinweis: Allgemeine Information, keine Rechtsberatung.
Fischer Immobilien München (30+ Jahre Erfahrung, 1.200+ Verkäufe)
Website: www.fischer-immobilien-muenchen.de
Telefon: 089-131320

Die Erbschaftssteuer in Deutschland ist komplex – besonders bei Münchner Immobilien. Hier sind die wichtigsten Punkte:

Freibeträge (2026):

  • Ehepartner: 500.000 Euro steuerfrei
  • Kinder: 400.000 Euro steuerfrei
  • Enkel: 200.000 Euro steuerfrei

Münchner Immobilien:

  • Eigentumswohnung Schwabing: 12.000 Euro/qm (2026)
  • Einfamilienhaus Pasing: 1,5 Millionen Euro (2026)
  • Grundstück Haidhausen: 3.000 Euro/qm (2026)

Das bedeutet: Viele Münchner Erbfälle überschreiten Freibeträge (hohe Immobilienpreise), Erbschaftssteuer kann teuer werden (z.B. 30% auf 1 Million Euro = 300.000 Euro), und frühzeitige Planung ist wichtig (z.B. Schenkung zu Lebzeiten).

So unterstütze ich Sie (Rainer Fischer)

Als Münchner Immobilienmakler mit über 30 Jahren Erfahrung habe ich über 1.200 Immobilien verkauft – viele davon Erbschaftsimmobilien. Ich unterstütze Sie bei:

1. Immobilienbewertung:

  • Kostenlose Erstbewertung (München und Umgebung)
  • Verkehrswertgutachten (für Erbschaftssteuer)
  • Marktanalyse (Schwabing, Haidhausen, Pasing, etc.)

2. Verkauf:

  • Verkaufsstrategie (Timing, Preis, Marketing)
  • Käufersuche (mein Netzwerk: 1.200+ Verkäufe)
  • Verhandlung (faire Preise, schnelle Abwicklung)

3. Erbengemeinschaften:

  • Konfliktlösung (Geschwister, Familien)
  • Teilungsversteigerung vermeiden (gemeinsame Lösung finden)
  • Erbauseinandersetzungs-Vertrag (rechtlich sauber)

Fazit: Erben in München – was Sie jetzt tun sollten

Was Sie jetzt tun sollten

1. Frühzeitig planen

Schenkung zu Lebzeiten (10-Jahres-Frist nutzen)

2. Steuerberater konsultieren

Erbschaftssteuer minimieren (individuelle Beratung)

3. Immobilienmakler kontaktieren

Kostenlose Bewertung (München und Umgebung)

Ich helfe Ihnen gerne:

📞 Telefon: 089-131320

📧 Email: Kontakt Formular

🌐 Website: www.fischer-immobilien-muenchen.de

Die Generation der Großerben hat in München besonders profitiert – Immobilienpreise sind in den letzten acht Jahren um 50 Prozent gestiegen. Aber nicht jeder erbt ein Vermögen. Viele erben Schulden, Konflikte oder Immobilien, die sie nicht behalten können.

Was Sie jetzt tun sollten:

  1. Frühzeitig planen: Schenkung zu Lebzeiten (10-Jahres-Frist nutzen)
  2. Steuerberater konsultieren: Erbschaftssteuer minimieren
  3. Immobilienmakler kontaktieren: Kostenlose Bewertung (München und Umgebung)

Kontaktieren Sie mich:

📞 Telefon: 089-131320
📧 Email: Kontakt Formular
🌐 Website: www.fischer-immobilien-muenchen.de

Mit herzlichen Grüßen aus München,

Rainer Fischer
Fischer Immobilien München
Ihr persönlicher Immobilienmakler seit über 30 Jahren

Ich berate Sie gerne persönlich – kostenlos und unverbindlich.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Was versteht man unter der Generation der Großerben?

Die Generation der Großerben umfasst Familien, die durch geerbte Immobilien und Vermögen besonders privilegiert sind und dadurch wachsende soziale Ungleichheiten verstärken.

2. Welche Auswirkungen haben steigende Immobilienpreise auf Erbfälle in München?

Steigende Immobilienpreise erhöhen den Wert geerbter Immobilien, was zu größerem Vermögenszuwachs bei Erben führt und die soziale Ungleichheit verschärft.

3. Wie hoch sind die aktuellen Freibeträge bei der Erbschaftssteuer?

2026 gelten folgende Freibeträge: Ehepartner 500.000 €, Kinder 400.000 €, Enkel 200.000 €. Viele Münchner Erbfälle überschreiten diese Beträge.

4. Warum wird die Erbschaftssteuer als ungerecht empfunden?

Weil sehr hohe Vermögen oft nur gering besteuert werden, während kleinere Nachlässe relativ stärker belastet sind, was soziale Ungleichheiten verstärkt.

5. Welche Maßnahmen werden diskutiert, um Erbschaften gerechter zu gestalten?

Diskutiert werden eine Reform der Erbschaftssteuer mit einheitlichen Steuersätzen sowie staatliche Förderungen für junge Menschen, um Startchancen auszugleichen.

Weitere Informationen und Quellen zum obigen Thema:

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Photo by Jonathan Francisca on Unsplash

Publiziert am 
Aug 15, 2018
 in Kategorie:
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